Solarmodul-Winkel-Rechner

Finden Sie die beste Neigung und Ausrichtung für Ihre Solarmodule anhand Ihres Breitengrads und ob Sie ganzjährig oder für eine einzelne Jahreszeit optimieren möchten.

So verwenden Sie diesen Rechner ↓

Was Ihr Ergebnis bedeutet

Die empfohlene Neigung ist der Winkel zur Horizontalen, der für Ihren Breitengrad und die gewählte Jahreszeit die meiste Energie erfasst. Die Ausrichtung ist die Kompassrichtung, in die die Module zeigen sollen. Der saisonale Bereich zeigt, wie man für den Sommer flacher oder für den Winter steiler neigt. Sobald Ihr Winkel feststeht, dimensionieren Sie das Feld mit unserem PV-Rechner und berechnen Sie die Kosten mit dem Solarmodul-Kosten-Rechner.

So verwenden Sie diesen Rechner

  1. Schlagen Sie Ihren Breitengrad in Grad nach (suchen Sie Ihre Stadt plus „Breitengrad“).
  2. Wählen Sie ganzjährig oder eine Jahreszeit, wenn Sie die Sommer- oder Winterleistung bevorzugen möchten.
  3. Lesen Sie die empfohlene Neigung und die Ausrichtung der Module ab.
  4. Verwenden Sie den saisonalen Bereich, wenn Ihre Halterungen verstellbar sind.
  5. Berücksichtigen Sie die Dachneigung — ein festes Dach kann einen Kompromisswinkel erzwingen.

Die Formel

Jahr-Rund Neigung = Breitengrad Summer Neigung = Breitengrad - 15 Winter Neigung = Breitengrad + 15 Azimut = geografisch Süd (Nordhalbkugel)

Ein Modul, das in Ihrem Breitengrad geneigt und zum Äquator ausgerichtet ist (geografisch Süd im Norden, geografisch Nord im Süden), erfasst die meiste Jahressonne. 15 Grad flacher begünstigt die hohe Sommersonne; 15 Grad steiler begünstigt die tiefe Wintersonne.

Rechenbeispiel

Bei Breitengrad 37° (etwa San Francisco oder Richmond) beträgt die beste ganzjährige Neigung etwa 37° Richtung geografisch Süd. Um mehr aus dem Winter zu holen, erhöhen Sie sie auf etwa 52°; für den Sommer senken Sie sie auf etwa 22°.

Optimale Neigung nach Breitengrad (ganzjährig)

BreitengradGanzjährige NeigungBeispielstädte
25°~25°Miami, Houston
34°~34°Los Angeles, Atlanta
40°~40°Denver, New York
45°~45°Minneapolis, Portland ME
BeliebigZum Äquator ausrichtenSüden (Nordhalbkugel)

Tipps und Fallstricke

  • Geografisch Süd ist nicht magnetisch Süd — korrigieren Sie um die magnetische Deklination in Ihrer Region.
  • Ein paar Grad vom Optimum kosten sehr wenig; versteifen Sie sich nicht auf Perfektion.
  • Steilere Winterwinkel lassen in kalten Klimazonen auch Schnee besser abrutschen.
  • Die meisten Dachanlagen nutzen einfach die Dachneigung; dies ist am wichtigsten bei Bodenmontagen.
  • Nach Osten oder Westen ausgerichtete Dächer funktionieren noch, mit etwa 10-20% weniger Jahresertrag.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der beste Winkel für Solarmodule?

Für den ganzjährigen Ertrag neigen Sie die Module etwa in Ihrem Breitengrad, auf der Nordhalbkugel Richtung geografisch Süd. Bei 40° Breitengrad sind das etwa 40° Neigung.

Soll ich den Winkel je nach Jahreszeit ändern?

Wenn Ihre Halterungen verstellbar sind, ja. Neigen Sie im Sommer etwa 15° flacher als Ihr Breitengrad und im Winter 15° steiler, um der Sonnenhöhe zu folgen.

In welche Richtung sollten die Module zeigen?

Geografisch Süd auf der Nordhalbkugel und geografisch Nord auf der Südhalbkugel. Beachten Sie: geografisch, nicht magnetisch — korrigieren Sie um die Deklination.

Spielt die Dachneigung eine Rolle?

Bei Dachanlagen leben Sie meist mit der Dachneigung, die oft nah genug ist. Die optimale Neigung ist am wichtigsten bei verstellbaren Bodenmontagen.

Wie viel verlieren Ost-/Westdächer?

Typischerweise 10 bis 20% weniger Jahresenergie als eine nach geografisch Süd ausgerichtete Anlage, was oft akzeptabel ist, besonders bei zeitabhängigen Tarifen.

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Nur Schätzungen — siehe unseren vollständigen Haftungsausschluss.